Monatsarchiv für Juni 2006

Konjunktur wirkt sich nicht auf NRW-Arbeitsmarkt aus

Mittwoch, den 28. Juni 2006

Die Wirtschaftsaussichten haben sich zwar verbessert, doch das wirkt sich auch im Juni nicht auf die Arbeitslosenzahlen in Nordrhein-Westfalen aus. Am Donnerstag werden die aktuellen Zahlen veröffentlicht, doch für NRW wird der Trend schon jetzt deutlich.
Die Zahl der Erwerbslosen sei im vergangenen Monat aus rein saisonalen Gründen leicht zurückgegangen, bleibe aber nach […]

Bei 1-Euro-Jobs hat der Personalrat nicht mitzubestimmen

Mittwoch, den 28. Juni 2006

Will ein Arbeitgeber (hier die Stadt Mainz) 1-Euro-Jobber einstellen (hier im Bürgeramt, im Stadtarchiv und im Grünamt), so muss dafür nicht die Zustimmung des Personalrats eingeholt werden. Eine Mitbestimmungspflicht wäre nur dann gegeben, wenn ein Mindestbestand an arbeitsvertraglichen Rechtsbeziehungen bestehen würde. Weil es sich bei der Einstellung aber um eine “rein sozialrechtliche Maßnahme” handelt, […]

Fussball WM ist Motor für Arbeitsmarkt

Sonntag, den 18. Juni 2006

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein Motor für den Arbeitsmarkt. Zumindest in den drei NRW-Spielorten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln. Insgesamt wurden laut der örtlichen Arbeitsagenturen 2000 neue Stellen in diesen Städten besetzt, am meisten davon in Dortmund. Und noch immer werden Arbeitskräfte gesucht.
Die meisten Stellen entstanden demnach in Dortmund mit 1300, gefolgt von Köln mit rund […]

Weniger Schüler- und Studentenjobs in Fabriken

Sonntag, den 18. Juni 2006

Der Umstand, dem in der Vergangenheit viele junge Leute einen gut dotierten Job zu verdanken hatten, wurde mit dem Begriff Werksferien bezeichnet. Während dieser Zeit sonnte sich ein beträchtlicher Teil der Belegschaft am Mittelmeer oder wanderte in den Alpen, so dass es in den Werkshallen Löcher zu stopfen gab. Da kamen Schüler und Studenten […]

Ombudsrat fordert Umorganisation der Jobcenter

Sonntag, den 18. Juni 2006

Der Ombudsrat für die Hartz IV-Reform hat eine Neuorganisation der örtlichen Jobcenter gefordert. Die Geschäftsführer bräuchten mehr Kompetenzen, sagte der Sprecher des Gremiums, Hermann Rappe. Die Leiter müssten Personalentscheidungen treffen und das Budget ihrer Ämter verwalten könnten. Außerdem sollte die Zusammenarbeit der Arbeitsehörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene verbindlich geregelt werden. In der […]