Monatsarchiv für Juni 2006

UN-Arbeitsorganisation fordert deutschen Mindestlohn

Mittwoch, den 14. Juni 2006

Die Internationale Arbeits-Organisation ist für einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Der Chef-Arbeitsmarkt-Forscher der UN-Organisation, Auer, sagte, eine untere Halte-Linie wäre sinnvoll. Er glaube nicht, dass ein Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde, wie ihn die deutschen Gewerkschaften forderten, Arbeitsplätze vernichten werde. Auer verwies auf Großbritannien und Irland. Die beiden Länder hätten Mindestlöhne dieser Größen-Ordnung […]

Schutz vor Diskriminierung belastet Unternehmen

Mittwoch, den 14. Juni 2006

Umfangreicher Schutz vor Diskriminierung belastet Unternehmen / Fehlende Übergangsfristen verlangen von Unternehmen schnelles Handeln / Beweislast liegt beim Unternehmer
Eine Pressemitteilung der TÜV Rheinland Group
Viele gängige Formulierungen in Stellenanzeigen wird es ab August nicht mehr geben. Denn das Antidiskriminierungsgesetz fordert von Betrieben, ihre Personalsuche, aber auch die Gehaltsstruktur und die Auswahl der Nachwuchsführungskräfte so zu […]

Gentechnik bringt keine Arbeitsplätze

Mittwoch, den 14. Juni 2006

Die Agro-Gentechnik bringt keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Selbst wenn Gentechnik verstärkt zur Anwendung käme, blieben Arbeitsmarkt-Effekte aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Lehrstuhls für Unternehmensführung der Universität Oldenburg im Auftrag des BUND. Grund für fehlende Impulse seien absehbare Fusionen in der Agrarindustrie. Derzeit arbeiten weniger als 500 Beschäftigte in der privatwirtschaftlich finanzierten “grünen […]

15.000 Arbeitsplätze in Energie- und Braunkohlewirtschaft

Dienstag, den 13. Juni 2006

Im Bereich Energie steht Brandenburg nach Angaben von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) an der Spitze der ostdeutschen Länder. Mit 15.000 Arbeitsplätzen zähle die Energie- und Braunkohlewirtschaft zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes, sagte er am Donnerstag zu Beginn der 29. Welttagung der International Association for Energy Economics (IAEE) in Potsdam. Dabei bekannte sich der […]

Biedenkopf für Neuorganisation bei Hartz IV

Sonntag, den 11. Juni 2006

In der “Lausitzer Rundschau” spricht sich der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), Mitglied im Hartz IV-Ombudsrat, füe eine neue Organisationsstruktur bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen aus. “Entweder die Zuständigkeit liegt bei der Arbeitsagentur oder bei der kommunalen Ebene. Oder man schafft eine neue Organisation”.
Zugleich kritisierte Biedenkopf die öffentliche Diskussion über den Missbrauch staatlicher […]