Fussball WM ist Motor für Arbeitsmarkt

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein Motor für den Arbeitsmarkt. Zumindest in den drei NRW-Spielorten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln. Insgesamt wurden laut der örtlichen Arbeitsagenturen 2000 neue Stellen in diesen Städten besetzt, am meisten davon in Dortmund. Und noch immer werden Arbeitskräfte gesucht.

Die meisten Stellen entstanden demnach in Dortmund mit 1300, gefolgt von Köln mit rund 550 und Gelsenkirchen mit 300. Etwa die Hälfte bis ein Drittel der Stellen ist sozialversicherungspflichtig. Vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, in Sicherheitsdiensten, im Transportgewerbe und für Lagerarbeiten wurden Arbeitskräfte nachgefragt. In diesen Wirtschaftszweigen würden noch Leute für die WM gesucht, hieß es.

Auch über den für den WM-Zeitraum befristeten Zeitraum der Stellen hinaus könnten sich die Beschäftigten durch ihren Einsatz Hoffnung auf eine neue Stelle machen, so die Einschätzung der Behörden: “Die Tätigkeiten können sich als Sprungbrett in dauerhafte Beschäftigung erweisen. Bewerbungen aus einem Beschäftigungsverhältnis heraus führen eher zum Erfolg als aus der Arbeitslosigkeit heraus”, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Kölner Agentur für Arbeit, Peter Welters.

Konkrete Zuversicht gibt es in Dortmund. Dort geht die Agentur für Arbeit fest davon aus, dass vor allem die für die WM vermittelten Sicherheitskräfte im frisch modernisierten Hauptbahnhof eine neue Stelle finden werden. Insgesamt rechnet die Behörde damit, dass in Dortmund rund ein Drittel der für die WM vermittelten Arbeitslosen auch im Anschluss an die Spiele eine dauerhafte Beschäftigung finden.
Quelle: http://www.rp-online.de

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